Team

Niemals ohne mein Team(s)!

Microsoft OneNote ist mittlerweile schon eher bekannt. Microsoft Teams jedoch ist ein relativ neues, noch nicht ganz ausgereiftes Tool, das versucht, alles Mögliche zu verbinden und eine Plattform zur perfekten Organisation von Teams zu bieten.

Mone Denninger hat in einem Vortrag dieses alleskönnende Microsoft Teams vorgestellt und mich leider nicht ganz davon überzeugt. Ich fand die Idee sehr cool und ich habe auch davor schon versucht, mich etwas einzulesen. Leider habe ich keinen Lehrerzugang und kann keine „Schulklassen“-Teams erstellen, weshalb ich aber schnell nicht mehr weiterkam. Aber zurück zu dem Vortrag:

Mit Microsoft Teams kann ich sogenannte „Teams“ erstellen, die – bezogen auf die Schule – eine Lehrperson und die Klasse beinhalten. Es gibt dann einen allgemeinen Chat, in dem alle Neuigkeiten veröffentlicht werden und in den alle Teilnehmer_innen ihre Anliegen schreiben können. Auch private Chats zwischen Schüler_innen können gestartet werden.

Ein weiteres Register bietet einen Datei-Ablagebereich, auf den alle zugreifen können.

Auch das Klassennotizbuch kann „einwandfrei“ eingebettet werden (die Anführungszeichen deshalb, weil dieses eingebettete OneNote nicht alle Funktionen, die die Desktop-Funktionen bietet, umfasst). Theoretisch muss ich also das Programm OneNote nicht mehr öffnen, sondern habe alles, auf das ich zugreifen möchte, von Teams aus zugänglich.

Um das alles besser zu organisieren, kann man Kanäle erstellen – zum Beispiel einen Kanal zum Thema Excel. Dies ist sozusagen ein neuer Abschnitt in Teams. In den zugehörigen Chat schreibt man dann nur mehr Dinge, die sich auf Excel beziehen, im Register findet man nur die Dateien zu diesem Thema und auch im Notizbuch wird eine neue Seite erstellt. Unnötig komplizierte Ordnerstrukturen sind damit Geschichte.

Ich finde die Idee echt super, es klingt danach, als würde da wirklich alles, was ich brauche, vereint werden. Ewiges Suchen von Dateien ist Vergangenheit und die Lehrperson kann sogar Aufgaben im Programm vergeben und Feedbacks direkt dort zurückgeben. Schüler_innen wissen immer, wo sie nachsehen sollen, wann sie Dinge abgeben müssen, bekommen Benachrichtigungen auf ihr Handy und haben sogar einen Chat, in dem sie sich in Echtzeit austauschen können.

Es klingt aber auch danach, dass es einige Komplikationen mit sich bringen könnte. Soweit ich es gemerkt habe, funktioniert noch nicht alles einwandfrei und das Programm muss erst noch perfektioniert werden.

Was mir sofort aufgefallen ist ist, dass mit einem neuen Kanal eine neue Seite im Platz für Zusammenarbeit im Notizbuch angelegt wird. Ich bräuchte die Seite jedoch in der Inhaltsbibliothek, sodass die Inhalte zum Thema dort eingefügt werden und die Schüler_innen diese nicht mehr bearbeiten können. Der Austausch findet ja nämlich im zugehörigen Chat statt.

Der Vortrag half mir, auf die Möglichkeiten, aber auch auf die Tücken des Programms aufmerksam zu werden und ich wünschte mir, einen Lehreraccount zu haben und es selbst einmal ausprobieren zu können. Ich glaube schon, dass das Programm in der Schule großes Potenzial hat und wenn es durchgängig verwendet wird, eine gute Strukturierung zulässt und viele Vorteile auch für Lehrpersonen bringt.

Man hat aber auch gemerkt, dass es noch Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Auf alle Fälle finde ich, dass man es ruhig mal versuchen könnte und es sicher sehr praktisch sein kann.

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